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Durch Forschung und Weiterentwicklung im Bereich der alternativen Energien werden diese immer attraktiver für Privathaushalte. Die Nutzung von Erdwärme wird auch zunehmend für Privathaushalte interessant. Mit der Geothermie wird die gespeicherte Wärme in der Erdkruste bezeichnet. Durch Sonnenergie werden Erdkruste und Regen erwärmt. Dieser versinkt in die Erdkruste und wird dort als Erdwärme gespeichert. Weiterhin sorgen Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung und radioaktive Zerfallsprozesse für eine warme Erdkruste. Mittels spezieller Techniken wie die der Tiefenbohrung oder der Verwendung von einem Flächenkollektor kann diese Wärme nutzbar gemacht werden.
Diese Wärmeenergie wird in Privathaushalten zum Heizen und zur Warmwasserbereitung verwendet. Um Anreize zu schaffen, werden Privathaushalte, die eine solche Technik verwenden, von der Regierung bezuschusst. Die Anschaffungskosten einer solchen Anlage sind zwar nach wie vor recht hoch, amortisieren sich aber im Laufe der Nutzung der Erdwärme. Die Stromerzeugung lohnt in Privathaushalten hingegen nicht.
Entscheidet sich ein Haushalt für die Nutzung dieser regenerativen Energie, so stehen ihm zwei verschiedene Techniken zur Auswahl. Die Wärmepumpe im Haus kann entweder über einen Flächenkollektor oder eine Bohrung versorgt werden. Je nach Größe des Grundstücks und dem Budget eignet sich eines der beiden Verfahren besser. Ist der Garten groß genug, so kann ein Flächenkollektor verlegt werden. Dazu werden in einer Tiefe von 1,2 -bis 1,5 Meter Rohre verlegt. Die Fläche des Kollektors darf nicht überbaut werden. Ist der vorhandene Platz zu gering, so muss das Verfahren der Tiefenbohrung gewählt werden. Für die Bohrung ist das Einholen einer speziellen Genehmigung von Nöten. Diese muss alle zehn Jahre erneuert werden. In einer Tiefe von 50 bis 70 Meter werden spezielle Sonden angebracht. Im Inneren der Sonden erwärmt sich eine spezielle Flüssigkeit, die die Wärmenergie zu der Wärmepumpe im Technikraum des Hauses transportiert.
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